Jägerschaft Bremervörde
 

10. Newsletter der Bremervörder Jägerschaft


Vogelgrippe in der Jägerschaft Bremervörde


Mit großer Wucht brach die Vogelgrippe Anfang November über unsere Jägerschaft herein. Fast in jedem Revier fanden sich tote Kraniche oder es spielten sich qualvolle Szenen von sterbenden Vögeln ab. Auf dieser Basis wurde vom Landkreis eine befristete Ausnahmegenehmigung zur Entnahme von sichtbar mit Vogelgrippe infizierten Kranichen erteilt – diese Genehmigung ist über die Hegeringleiter an die Revierverantwortlichen weitergeleitet worden.
Wie viele von Ihnen mitbekommen haben, sind aufgrund des Seuchengeschehens zahlreiche Treibjagden abgesagt worden.



Im Rahmen der Amtshilfe erlegtes Hausschwein


Am 13.11. wurde in Bremervörde im Auftrag der Stadt ein Hausschwein erlegt. Der einschlägigen Presse (inkl. Bildzeitung) konnte man entnehmen, dass dies durch eine Jägerin geschah. Richtig ist, dass eine Jägerin von der Stadtverwaltung beauftragt wurde, das Hausschwein zu entnehmen. Sie handelte allerdings in diesem Fall für die Stadt Bremervörde und explizit NICHT in Ausübung des Jagdrechts. So ist die Erwähnung der "Erlegung durch eine Jägerin" eigentlich überflüssig.
Was hier besonders zu beachten ist: die Erlegung von Haustieren ist nicht durch den Jagdschein legitimiert, Ausnahmen stellen unter besonderen Voraussetzungen wildernde Katzen & Hunde dar. Ein entlaufenes Haustier gilt als (Fund)-Sache. In diesem Fall war die Stadt Bremervörde zuständig. So durfte das Stück auch nicht einfach angeeignet werden, sondern erst nach Verzicht durch die Stadt. Es ist dringend davon abzuraten, aus Gefälligkeit ein entlaufenes Haustier zu erlegen. Irgendwer, auch wenn es vielleicht sogar gut gemeinte Gründe des Verursachers sind, bringt diesen Fall an die Öffentlichkeit und dann fangen die Probleme erst an.



Vorbereitungskurs für Jagdschein erfolgreich gestartet


Mit 21 Teilnehmerinnen & Teilnehmern ist der Jagdscheinkurs im September erfolgreich in eine neue Saison gestartet. Mit einem Anteil von ca. 40% weiblichen Teilnehmerinnen liegen wir hier deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Im April 2026 werden die Jagdschüler sich dann den Prüfungen stellen müssen.




Landesjagdbericht 2024/2025 veröffentlicht

Am 6.11. wurde der Landesjagdbericht veröffentlich. Dieser kann unter unten stehendem Link abgerufen werden.
Zum Jagdbericht ein eigener Hinweis: seit einigen Jahren ist auf der Verbreitungskarte im Hegering Bremervörde ein minimales Rotwildvorkommen eingezeichnet, dieses Jahr nun auch im LK Stade. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten: entweder dieses Inselvorkommen ist in den letzten Jahren vor fast jedem Jäger verborgen geblieben oder irgendjemand setzt regelmäßig bei der Wildtiererfassung ein falsches Kreuz. Sollte letzteres in den letzten Jahren passiert sein, würden wir darum bitten, dass dies doch in Zukunft korrigiert wird. Die Landesjagdberichte und die Ergebnisse aus den Wildtiererfassungsbögen sind wichtige, wissenschaftlich Grundlagen. Wenn eine Wildart gemeldet ist wo diese nicht vorkommt, dann bietet dies Angriffspunkte in der Verlässlichkeit der Unterlagen.

https://www.ljn.de/fileadmin/dateien/ljn.de/News/25_11__LJN_Jagdbericht_2024_2025_interaktiv_DS.pdf




Jagdmagazin steht wieder an

Auch im Jahr 2026 wollen wir wieder das Bremervörder Jagdmagazin herausbringen. Wer gern etwas Schreiben möchte und/oder eine Idee, bzw. einen Wunsch hat, über was geschrieben werden soll, kann sich gern über info@jaegerschaft-bremervoerde.de an uns wenden. Die Berichte werden zu Mitte/Ende Januar benötigt.







 

 

 


zurück

Anruf